Aufhebungsvertrag

In vielen Fällen möchten Arbeitgeber Kündigungsschutzklagen vermeiden. Arbeitnehmer, die von einem Personalabbau betroffenen sind, wird dann der Abschluss eines Aufhebungsvertrages angeboten - meist mit einem auf den ersten Blick verlockenden Abfindungsangebot. Dabei ist Vorsicht geboten!Unterschreiben Sie einen Aufhebungsvertrag keinesfalls ohne vorherige anwaltliche Beratung durch einen entsprechend qualifizierten Fachanwalt. Seriöse Arbeitgeber haben Verständnis dafür, wenn Sie als Arbeitnehmer vor einer Unterschrift erst Rechtsrat einholen möchten.

Eine im Aufhebungsvertrag versprochene Abfindung kann schnell den Blick versperren etwa für die Konsequenzen auf die Bewilligung von Arbeitslosengeld. Auch riskiert ein Arbeitnehmer, dessen Aufhebungsvertrag unter Verkürzung der ordentlichen Kündigungsfristen geschlossen wird, dass die Abfindung auf das Arbeitslosengeld angerechnet wird - oder es kann unter Umständen der Anspruch auf Arbeitslosengeld für einige Zeit ganz ruhen. Von der gewährten Abfindung bleibt dann oftmals nicht mehr viel übrig.

Vorstehende Ausführungen gelten sinngemäß auch für den Abwicklungsvertrag, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer nach der Kündigung aber vor Klageerhebung über die Modalitäten der Abwicklung des bereits durch die Kündigung beendeten Arbeitsverhältnisses verständigt haben.
Rechtzeitiger anwaltlicher Rat kann Sie hier vor finanziellen Verlusten bewahren. Kontaktieren Sie uns.

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